DSTG Blickpunkt Nr. 04 April 2026

Aktuelle Beförderungs- situation D ie Beförderungssituation ist nach wie vor gut. Alle freiwer denden Stellen – insbesondere durch Altersabgänge – werden umgehend für eine Beförderung genutzt. Und da die Altersabgänge durch die Pensionierungen der ‘Babyboomer-Generation’ hoch ist und auch noch die nächsten Jahre hoch bleiben wird, ist die Beförde rungsgeschwindigkeit in fast allen Besoldungsgruppen gut. Lediglich im Bereich A9/A9 Z sowie im Bereich nach A12 sind besondere Kraftan strengungen nötig, um mit den an deren Besoldungsgruppen mitzuhal ten. Ein erster Schritt ist hier bereits mit den Stellenanhebungen im Bereich nach A12 gemacht worden. So kann es weiter gehen… Eingangsämter A6 bzw. A9  Beurteilung zum 28. Februar 2026;  neue Beförderungsliste ab dem 1. Juni 2026  Eignungsquote in der Beurteilung: einhundert Prozent Eingangsamt A13  Beurteilung zum 30. September 2026;  neue Beförderungsliste ab dem 1. Januar 2027  Eignungsquote in der Beurteilung: achtzig Prozent Von A7 nach A8 Im Jahr 2026 werden die Bereiche fünf Punkte oberer und unterer Bereich sowie der vier Punkte obere Bereich (zum 1. Juli 2026) zur Beförderung aufgerufen. Von A8 nach A9 Im Jahr 2026 werden die Bereiche fünf Punkte oberer und unterer Bereich sowie der vier Punkte obere Bereich (zum 1. August 2026) zur Beförderung aufgerufen. Von A9 nach A9 Z Im Jahr 2026 werden die Bereiche fünf Punkte oberer und unterer Bereich sowie der vier Punkte obere Bereich (zum 1. Dezember 2026) zur Beförde rung aufgerufen. Der vier Punkte unte rer Bereich wird erst zum 1. November Voraussichtlich wird die Beförderungs liste ausbefördert. Die nächste Beurtei lung steht zum 31. Dezember 2026 an. Von A11 nach A12 Durch die zusätzlichen Stellen wird in allen Bereichen bis in den drei Punkte oberen Bereich befördert. Die nächste Beurteilung steht zum 31. Dezember 2026 an. Dann wird es nur noch eine einheitliche Beförderungsliste geben. Die Unterscheidung in Regel- und Funktionsbereich entfällt. 2027 frei gegeben. Von A10 nach A11

FRAUEN

Bundesfrauenkongress des dbb in Berlin Starker Auftakt für die kommenden 5 Jahre Mit klaren Zielen, großer Betei-

deutliches Zeichen für den gro ßen Handlungsbedarf und das Engagement der Delegierten. Ein zentrales Thema bleibt die Gleichstellung, insbesondere die Forderung nach mehr Parität in Führungspositionen und politi schen Gremien. »Es gibt viel zu tun«, war der Tenor vieler Redebeiträge. Die neue Frauenvertretung steht vor der Aufgabe, die beschlos senen Maßnahmen konsequent umzusetzen und den Druck in gleichstellungspolitischen Fra gen weiter zu erhöhen. hochrangige Vertreterinnen der Bundespolitik. Bundesmi nisterin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Karin Prien, betonte in ihrem Grußwort, dass Frauenrecht Menschenrechte sind und ver wies auf den Gesetzesentwurf zur Entgeltgleichheit. Bundes ministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Dr. Stefanie Hubig, erklärte »über das Ziel, dass der Frauenanteil in den Parlamenten steigen muss, ist man sich einig, aber über den Weg dorthin gibt es noch Diffe renzen«. In der abschließenden Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass die Themen Bil dungsgerechtigkeit, Vereinbar keit von Familie und Beruf so wie strukturelle Benachteiligun Frauen. Macht. Demokratie. Unter diesem Motto referierten

gen weiterhin im Fokus stehen müssen. Selbstverständlich unterstüt zen auch die Landesfrauen der DSTG Nordrhein-Westfalen ihre Kollegin Milanie Kreutz, beim Kongress in Berlin. Die Vorsit zende der Landesfrauen Carolin Nagel nahm zusammen mit Sabrina Granitza, Diana Weden meier und Magdalena Gambus teil. Begleitet wurden sie von der Landesvorsitzenden der DSTG NRW, Carolin Konzack. Im Austausch mit Kolleginnen aus allen Regionen nutzten sie den Kongress, um Impulse nach Nordrhein-Westfalen zu tragen und die Stimme der DSTG Frau en im dbb deutlich hörbar zu machen. Neben den Beschlüssen und Diskussionen bot der Kongress vor allem eines: eine Plattform für Vernetzung und neue Ideen. Der Dialog über Verbandsgren zen hinweg stärkte das gemein same Bewusstsein, dass Gleich stellung nur gemeinsam er reicht werden kann – mit Mut, Zusammenhalt und klaren For derungen. Mit einer neu gewählten Ge schäftsführung, klaren politi schen Forderungen und ge stärktem Zusammenhalt startet die dbb Frauenvertretung nun in die kommende Wahlperiode – mit dem Anspruch, die Gleich stellung in Deutschland weiter aktiv voranzubringen.

ligung und einem intensiven politischen Austausch ist am 21. März 2026 der Bundesfrau enkongress des dbb beamten bund und tarifunion im Berliner Estrel Kongresszentrum zu En de gegangen. Rund 450 Teilneh merinnen aus dem gesamten Bundesgebiet kamen zusam men, die Schwerpunkte der kommenden Wahlperiode zu setzen und über zentrale gleichstellungspolitische Themen zu beraten. Im Mittelpunkt des Kongres ses standen die turnusmäßigen Neuwahlen der Geschäftsfüh rung der dbb Bundesfrauenver tretung: Hier wurde Milanie Kreutz (Mitglied des DSTG Be zirksverbandes Rheinland) mit großem Rückhalt in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt. Sie wird zukünftig von ihrer neuen Stellvertreterin Tanja Küsgens (Verband Bildung und Erziehung – VBE NRW) unterstützt. Kom plettiert wird die Geschäftsfüh rung durch die Beisitzerinnen Sandra Schäfer (Bayrischer Beamtenbund – BBB), Synnöve Nüchter (dbb berlin), Martina Scherer (Deutscher Philologen verband – DPhV BW) sowie Valentina van Dornick (komba gewerkschaft nrw). Neben den Wahlen prägte vor allem die inhaltliche Arbeit den Kongress. Über 300 Anträge wurden verabschiedet – ein

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DSTG-Blickpunkt 04/2026

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