Das Gymnasium in Rheinland-Pfalz 2025-1A

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Wer für das neue Schuljahr Arbeitsmaterialien vorbereitet, ver dient eine faire Bezahlung. Hier gibt es keine Ausreden mehr. Eine bessere Besoldung und attraktive Karriere- perspektiven – Schluss mit leeren Versprechungen! Die Jungen Philologen setzen sich kompromisslos für eine faire Eingangsbesoldung und eine höhere Vergütung im Referendariat ein. Der Beamtenstatus muss erhalten bleiben, um den Lehrerbe ruf langfristig attraktiv zu machen. Doch wir lassen uns nicht mit dem bloßen Versprechen eines sicheren Status abspeisen – die Bezahlung muss der Verantwortung des Berufs gerecht werden! Bessere Aufstiegsmöglichkeiten im Beamtenapparat sind unab dingbar, damit jungen Lehrkräften auch in ihrer Laufbahn Per spektiven geboten werden. Wenn Rheinland-Pfalz nicht bald at traktive Bedingungen schafft, werden viele junge Lehrkräfte abwandern. Die Lehrersituation verschärft sich damit weiter, und die Qualität der Bildung leidet. Wir fordern endlich konkrete Maß nahmen, die die Abwanderung verhindern und den Bildungsstand ort Rheinland-Pfalz stärken. Differenzierte Besoldung – Keine Gleichmacherei auf Kosten der Gymnasiallehrkräfte! Wir sind entschieden gegen eine pauschale Besoldungsanglei chung auf A13 für alle Lehrämter. Eine Gleichmacherei ohne Rück sicht auf die unterschiedlichen Ausbildungswege und Anforderun gen ist untragbar! Eine solche Anpassung untergräbt die besondere Qualifikation und den höheren Ausbildungsaufwand der Gymnasiallehrkräfte und gefährdet langfristig die Attraktivität dieses Berufs. Wir fordern eine differenzierte Besoldung, die den

Besonderheiten des Gymnasiallehramts gerecht wird – ein Ein heitslehrer ist für uns keine Option. Schluss mit Überlastung – Junge Lehrkräfte verlassen das System! Immer mehr junge Lehrer kehren dem Beruf trotz Beamtenstatus den Rücken. Die Arbeitsbelastung ist enorm, die Unterbesetzung chronisch, die Anforderungen steigen ins Unermessliche. Das Sys tem erschöpft sich selbst, weil engagierte Lehrkräfte den Mut und die Kraft verlieren. Das ist eine Entwicklung, die wir nicht länger hinnehmen werden! Der Beamtenstatus allein kann nicht über die Missstände hinwegtäuschen. Wenn die Landesregierung nicht endlich die Arbeitsbedingungen spürbar verbessert, wird die Ab wanderung von Lehrkräften weitergehen – mit fatalen Folgen für die gesamte Bildung in Deutschland. Unsere Botschaft ist eindeu tig: Wir kämpfen für eine radikale Verbesserung der Arbeitsbedin gungen. Der Lehrberuf muss attraktiv sein – nicht nur auf dem Pa pier, sondern in der Realität. Gestaltungsfreiheit im Unterricht – Für eine kreative und individuelle Bildung! Die Jungen Philologen fordern eine stärkere Gestaltungsfreiheit für Lehrkräfte, damit sie ihren Unterricht individuell und kreativ gestal ten können. Wir fördern regelmäßige Treffen, Informationsver anstaltungen und den Austausch mit anderen Bildungsakteuren, um die Zukunft der Bildung aktiv mitzugestalten und die Lehrer ausbildung weiter zu verbessern. Unser Engagement ist eine starke Stimme für die Interessen junger Lehrer und ein entscheidender Beitrag für eine Bildungslandschaft, die auch morgen noch besteht.

Ich wähle den Philologenverband, weil …

… nur ein starker Verband für starke Lehrer – und Schüler – kämpfen kann und damit die Bildungs misere aufhalten kann.

Ich wähle den Philologenverband, weil …

… er die einzige wirkliche Interessenvertretung für Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien ist. Zudem tritt er vehement für den

Ich wähle den Philologenverband, weil …

Ute Zimmermann-Meszaros, Heinrich-Böll-Gymnasium, Ludwigshafen

… wir zusammen für den Erhalt des Gymnasiums kämpfen.

Fortbestand der Gymnasien ein. Uwe Schulz, Nikolaus-von-Weis-Gymnasium, Speyer

Cosima Stephan, Europa-Gymnasium, Wörth

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Das Gymnasium in Rheinland-Pfalz · Heft 2025-1A

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