Profil 4/2026
PROFIL // Begegnungen
laubung der Länder von Auslandsdienstlehrkräften (ADLK) das Alleinstellungsmerkmal der Deutschen Aus landsschulen ist. Dies sichert den DAS im Wettbewerb mit anderen internationalen Schulen weltweit ihre Einzigartigkeit, insbesondere dank ihrer Deutschen Internationalen Abiturprüfung (DIA), die laut Ausland schulgesetz
Als herausragendes Desiderat der Vorstände kristalli sierte sich die längerfristige Planbarkeit im Sinne ver lässlichen unternehmerischen Handelns der DAS heraus. Die DAS an ihren unterschiedlichen Standorten mit unterschiedlichen Bedarfen wünschen sich zudem größere Kreativität und Flexibilität bei der Bewältigung
ihrer Herausforderungen, die die Muster strukturen der fördernden Stellen oft verbie ten. Die ZfA weist nachvollziehbar darauf hin, dass kontrollierte Verwaltung beim Umgang mit Steuergeldern unerlässlich ist, um Kor ruption und Vetternwirtschaft vorzubeugen. Im Rahmen der Eingangsveranstaltung betonte Dr. Carsten Fischer, stellvertretend für das Referat 605 des AA „Förderung von Deutsch als Fremdsprache und Auslands schulwesen“, dass das AA und die derzeitige
(ASchulG) eine gewisse Anzahl
vermittelter deut scher Lehrkräfte erfordert. Zudem wird das von einer Vielzahl an DAS
Foto: Karim Sheta
Heike Daun, Vorsitzende des WDA und Vor standsvorsitzende der Deutschen Höheren Privatschule Windhoek, erö ff net die Tagung.
angebotene so genannte
Gemischtsprachige International Bacca
Hausspitze die DAS umfassend unterstütze, dass trotz der Sparmaßnahmen der Bundesregierung dem Aus landsschulfond höhere Mittel zur Verfügung stünden. Der Bedarf nach Dynamisierung des Postens „Besol dung“ angesichts der steigenden Gehälter für die ADLK, die den Fond mehr und mehr vereinnahmen, scheint erkannt worden zu sein. Der vorsichtige Opti mismus des Diplomaten erlaubte zu ho ff en, dass diese Problematik gelöst werden kann. Zudem gebe es 2025 keine
laureate (GIB) von der KMK als Hochschulzugangs berechtigung anerkannt und durch aus Deutschland vermittelte Schulleitungen unterstützt. Auch in Zukunft wird der Dialog zwischen WDA und DPhV fortgeführt. Der Auslandsschulreferent des DPhV hatte die Möglich keit, an der EMEA-Tagung des WDA Ende Oktober 2025 in Kairo teilzunehmen. Vertreterinnen und Vertreter der
ehrenamtlichen Vorstände, der Verwaltun gen sowie Schulleiterinnen und Schulleiter der DAS aus Europa, dem Mittleren Osten und Afrika sowie Südostasien zeigten, mit welcher Energie und welchem Engage ment die DAS diese Säule der AKBP unter stützen. Die regionenweite Vernetzung und das Teilen von Good-Practice-Beispie len stärkt die Gemeinschaft der DAS, die sich oft fl exibler, schneller und erfolgrei cher an die Bewältigung der großen schu lischen Herausforderungen unserer Zeit anpassen können als dies im Inland der
weiteren Einsparmaß nahmen und auch die so genannte freiwillige Förderung werde im vierten Quartal 2025 erfreulicherweise noch ausgezahlt. Insbeson dere angesichts der derzeitigen politischen Lage wurde auch die
Foto: Karim Sheta
Schülerinnen der Deutschen Schule der Bor romäerinnen Kairo erhielten den 1. Preis der DIHK 2025.
Fall ist. Dies funktioniert nur dank der hervorragenden Interaktion aller Partner des Auslandsschulwesens. Daher ist es geboten, dass die ehrenamtlichen Vor stände der DAS, ihre Verwaltungsleitungen und ihre Beiräte als gleichberechtigte Partner des Auswärtigen Amtes (AA) und der Zentralstelle für das Auslandsschul wesen (ZfA) bei der Entwicklung des Auslandsschul- wesens anerkannt und einbezogen werden. Diese Partnerschaft auf Augenhöhe mit den fördernden Stellen bei neuen Entscheidungen und Weichenstel- lungen habe sich in den letzten zwei Jahren gut entwickelt.
Bedeutung der DAS als demokratische Institutionen, die entsprechende Werte vermitteln, hervorgehoben. Der Vertreter der KMK und Vorsitzender des Bund- Länder-Ausschusses für Schulische Arbeit im Ausland (BLASchA), Thomas Mayer, betonte, dass der BLASchA schnell und fl exibel auf akute Situationen, wie die Corona-Krise, reagiere und die Entwicklung der DAS zum Beispiel durch die Einrichtung einer AG „Digitali sierung« und einer AG „Politische Bildung“ proaktiv unterstütze. Er betonte zudem, dass trotz der Proble matik des Lehrermangels in Deutschland eine Vermitt lung der benötigten ADLK sich in aller Regel länder-
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