Profil 4/2026

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PROFIL // Aktuell

Interview mit der Preisträgerin ab Seite 20). Für den erkrankten Kultusminister Clemens sprach anschließend des sen Staatssekretär Wilfried Kühner ein Grußwort, bevor die Mentorin nen und Mentoren an den Schulen geehrt wurden. In Abwesenheit erhielten die Kollegin Annett Lind ner von der Grundschule Rudolf Henig in Zwönitz und Maren Bartsch vom Robert-Schumann-Gymnasium die verdiente Anerkennung (3. Platz), gefolgt von Juliane Kunz, Mentorin an der Freien Evangelischen Schule Dresden (2. Platz). Der erste Preis in dieser Kategorie ging dann an den leider erkrankten Kollegen Dr. Tobias Kern von der Gastgeber schule, dem Gymnasium Dresden Klotzsche. Sie alle bewiesen durch ihre Arbeit als Mentorinnen und Mentoren, wie wichtig diese Tätig keit für die Ausbildungsqualität und die Motivation der jungen Lehr kräfte war und ist. Darauf hob auch die DPhV-Bun- desvorsitzende in ihrer Rede ab. Susanne Lin-Klitzing äußerte ihre Freude über die erstmalige Vergabe eines so wichtigen Preises im Frei staat Sachsen. Hier werde ein wich tiges Signal gesetzt. In der hier fokussierten Ausbildungsphase

gehe es um den Übergang zur re fl ektierten Praxis. Deshalb müsse man der zweiten Phase mehr Zeit zugestehen, damit die Komplexität der beru fl ichen Herausforderungen bewältigt werden könne. Die Ausbil derinnen und Ausbilder trügen schließlich „eine stille, aber gewal tige Verantwortung“. Den für die Fachausbildung zustän digen Ausbildungsleitern galten die nächsten Preise. Sie gingen an Birgit Habedank von der Grundschule LAS Dresden (4. Platz), Michael Rapp, Förderschule Chemnitz (3. Platz), Sylvie Gök von der Berufsbildenden Schule LAS Dresden (2. Platz) und schließlich an Stephanie Lehrer vom Gymnasium LAS Leipzig. Schließlich gingen der Dank und die Anerkennung für die Idee der Preis vergabe und die damit verbunde- ne Mühe an den PVS-Vorsitzenden Thomas Langer und die Organisato rin Jessica Kanitz, die am Ende der gelungenen Veranstaltung bessere Rahmenbedingungen für die Men toren- und Ausbildungsarbeit ein forderten. Bevor die Moderatorin Mandy Römer die Preisverleihung been dete, war noch einmal Moritz Polpitz zu hören: „We are the champions!“ Welch ein passender Abschluss! 

Der sächische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) mit allen Preisträgern.

wichtig genug, das seinem Sohn gegebene Versprechen zu brechen, dessen Schule nicht zu betreten. Dem Sohnemann war kürzlich das Mobiltelefon im Unterricht kon fi s ziert worden, aber über die Rück gabe wollte der Nachwuchs doch bitte nicht den Vater bemühen, nein, das könne er selbst regeln … Übernahme von Eigenverantwor tung nennt man das wohl. Jedenfalls hatte der Regierungschef mit die sem Einstieg die Lacher, aber auch die Aufmerksamkeit auf seiner Seite. Es verstand sich von selbst, dass der Ministerpräsident die Spitzenposi tion, die sein Land im Bildungsran king einnimmt, gebührend heraus- stellte. Dies und die Wertschätzung für den neuen Ausbilderpreis (ein „Supergedanke“) waren dem Chef der Staatsregierung wichtig, und sie taten den Anwesenden wohl. In der Kategorie „Hauptausbildungs leiter“ gab es vier Preise, die alle samt für die Vorbildwirkung der Geehrten vergeben wurden: Frau Antje Scheicher, die Herren Andreas Grajek und Brian Ziecke wurden geehrt, während der erste Preis an Nicole Mittendorf von der Beru fl i chen Schule LAS Dresden ging (siehe

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v.l.n.r.: Susanne Lin-Klitzing, Jessica Kanitz und Gabriela Kasigkeit

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