Profil 12/2025

Prof. Dr. David DiFuccia, wissenschaftlicher Berater und Verantwortlicher für den Deutschen Lehrkräftepreis

Foto: Gawrisch

Foto: PhV NRW

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Georg Ho ff mann, langjähriger Vorsitzender der Jungen Philologen

Gabriele Lipp, langjährige Geschäftsführerin

Dr. Thomas Knoblauch, Geschäftsführender Vorstand

Verbandsabschied, aber ho ff entlich nicht für immer von Walter Tetzlo ff

ne Personalratstätigkeit und seinen unermüdlichen Kampf für bessere Ar beitsbedingungen junger Kolleginnen und Kollegen einen Namen gemacht. (Wir verweisen auf unsere Oktober-Aus gabe.) Fast die Hälfte seines jetzt 50jährigen Lebens stellte Prof. Dr. David DiFuccia in den Dienst des Deutschen Philolo genverbandes, zuletzt in seiner 19jähri gen Tätigkeit für den Deutschen Lehr kräftepreis (DLP), elf Jahre davon als überaus kompetenter Jury-Vorsitzender der hochkarätigen DLP-Jury, die u. a. mit Prof. Dr. E. Klieme und Martin Spie wak von der „Zeit“ besetzt ist. Seine be ratende Tätigkeit für den Geschäftsfüh renden Vorstand des DPhV, dem er seit 2001 angehörte, zunächst kooptiert als Vorsitzender der Jungen Philologen, dann zuständig für die Betreuung von Wettbewerben im DPhV neben dem DLP vor allem auch für den MINT-Be reich, wie z. B. für Cool Mint, erscheint unentbehrlich. Ohne seine Gestaltung beispielsweise der vorletzten Vertreter versammlung unter dem Motto: „Gym nasium weiter gedacht“, die ja eine digi tale Vertreterversammlung während der Corona-Zeit war, hätte diese Ver anstaltung nicht statt fi nden können. Wir verabschieden schweren Herzens einen den DPhV prägenden Denker, dessen Anliegen stets die Fachlichkeit als Credo unseres Verbandes war und ist.

I n Berlin hieß es leider auch Abschied nehmen: Abschied nehmen muss der DPhV von seiner langjährigen Ge schäftsführerin Gabriele Lipp. Ihre Leistungen wurden bereits in der Mai-Ausgabe von PROFIL gewürdigt. Der Dank des Verbandes und seiner Mitglieder fand nun in Berlin seine Ent sprechung durch die Bundesvorsitzen de Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, die noch einmal den Fokus auf die un glaubliche Zuverlässigkeit und das Or ganisationsgeschick Gabis legte. So kehrte sie aus ihrem beginnenden Ru hestand noch einmal zurück, um – als Krankheitsvertretung – maßgeblich die Organisation des Deutschen Philolo gentags in Berlin zu übernehmen. Mit standing ovations dankten die Dele gierten ihr diesen Einsatz. Und da Ga briele Lipp DPhV-Geschäftsführerin unter vier Bundesvorsitzenden war, ließ es sich auch Susanne Lin-Klitzings Vorgänger Heinz-Peter Meidinger nicht nehmen, auf die Qualitäten seiner bayerischen Landsmännin in einer kurzen launigen Rede hinzuweisen. Dr. Thomas Knoblauch (Rheinland Pfalz) war eigentlich aus dem Bundes vorstand des Deutschen Philologen verbands nicht mehr wegzudenken. Zu

richtungweisend war seine berufspoli tische Arbeit, und die fand ihren Nie derschlag vor allem im jahrelangen Vorsitz des Beamtenrechtsausschus ses. Auf seine Initiativen hin entstan den Positionspapiere und Vorlagen für den Bundesvorstand. Die Themen wa ren unerschöp fl ich, und die von ihm formulierten kämpferischen Ziele wur den stets mit einem guten Maß Theo rie gefüttert. Rechtskenntnis und der Fürsorgegedanke für die Mitglieder be stimmten die Arbeit von Dr. Thomas Knoblauch. Der Deutsche Philologen verband dankt ihm, der in drei Landes verbänden aktiv war. Thomas geht jetzt in den Ruhestand, seine Leistun gen für den Verband und für die Gym nasien werden bleiben! Georg Ho ff mann hat die Jungen Phi lologen geprägt – in Nordrhein-West falen und dann im gesamten Bundes gebiet. Als Vorsitzender der Bundes arbeitsgemeinschaft wurde er bereits im September dieses Jahres in Düssel dorf verabschiedet, im Rahmen einer Halbjahrestagung, die er selbst noch leitete und an deren Ende ihm ebenso herzlich wie wehmütig good bye ge sagt wurde. Georg Ho ff mann hat sich durch seine pädagogische Arbeit, sei

Menschen, den Schülerinnen und Schülern, etwas zutrauen, für ihre eigene Entwicklung, damit sie wachsen – intellektuell, sprachlich, menschlich. Auch weil wir wissen, dass sie für die anspruchsvolle Ge

staltung unserer Welt hohe Fachlichkeit und souverä nes wissenschaftspropädeutisches Arbeiten auf der Basis einer breiten und vertieften Allgemeinbildung im Umgang mit Komplexität und Mehrdeutigkei- 

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