Bildung aktuell 4/2025

Interna

Der diesjährige Frauenreferentinnen tag soll dazu beitragen, sich selbst etwas Gutes zu tun, indem sich bei spielsweise um eine unangenehme Gefühlslage gekümmert wird.

Street-Art-Tour durch das Belgische Viertel in Köln

■ Dabei nutzen wir den Raum, um auftretende Schwierigkeiten mit professioneller Hilfe anzuspre chen und zu bearbeiten. Methode Grundpfeiler unserer Arbeit ist die von Carl Rogers entwickelte Per sonzentrierte Gesprächsführung. Sie charakterisiert damit die innere Haltung unserer Seminare. Dane ben nutzen wir das Wissen von ZRMÆ (Maja Storch und Frank Krause), die Arbeit mit dem inneren Kind (Stefanie Stahl), des Focusings nach Gendlin sowie die Arbeit mit inneren Bildern als theoretischen Hintergrund. Durch praktische Übungen und ver ständliche Theorieinputs, erhalten die Teilnehmerinnen Einblicke in die Personzentrierte Haltung sowie den ressourcenorientierten Ansatz. Da bei werden auch psychologisches Hintergrundwissen und Erkenntnis se aus der Hirnforschung vermittelt. Methodisch arbeiten wir sowohl in der Großgruppe als auch in Klein gruppen. Damit immer der Bezug zum eige nen Tun gewahrt wird, bringen die Teilnehmerinnen eigene Beispiele mit ein und können sie im Rahmen einer Supervision unter professio neller Anleitung vertieft bearbeiten. Teilnehmerinnen/Zielgruppe maximal 40 Teilnehmerinnen Coach/Trainerin: Anne Bonn

I m Rahmen der Kulturveranstaltun gen für Ruheständler folgte auf ei nen Besuch der großartigen Impres sionismusausstellung des Wallraf- Richartz-Museums nun rasch eine Street-Art-Tour durch das Belgische

matige Wandgestaltungen, zumeist Auftragskunstwerke der Hausbesit zer, politisch motivierte Graffiti an Hauswänden sowie ein großes Fassa dengemälde zum Problem der Gen trifizierung, an den meisten Straßen

Viertel in Köln. (Für die Nichtkölner: Das ist die Bezeichnung für einen Bezirk

schilderpfosten und an vielen Hauseingän gen eine Unzahl von Stickern, Klebebil dern, Minikunstwer ken usw. zu den unter schiedlichsten The men. Dabei lieferte uns Eva auch interessante Informationen über die Szene der Straßen künstler.

der Kölner In nenstadt, be gründet in den zahlreichen nach belgischen Städ ten benannten Straßen.) Etliche Jahre habe ich selbst im Belgischen Viertel ge

Besonders beein druckend zum

Ende hin die auf einem Balkon am Brüsseler Platz sitzende ge

wohnt, fahre auch heute noch häufig mit dem Rad durch die

Straßen – Street-Art war mir als sol che nie aufgefallen. Das sollte sich bei dem Rundgang mit der überaus kun digen Expertin Eva von ‘Alternative Cologne Tours’ im Laufe von zwei Stunden ändern. Bereits am Ausgangspunkt machte sie uns darauf aufmerksam, dass graue Verkehrspoller von oben bis unten mit farbenfrohen ‘Strick strümpfen’ bekleidet sind. Köln soll bunter werden! Es folgten großfor

spenstisch anmutende Männerfigur und an einer Mauer die langgezogene Darstellung der Kölner Geschichte seit dem ‘Urknall’. Fazit: Es lohnt sich, aufmerksam durch die Straßen zu gehen und mit wachem Blick auf Details zu achten; es gibt nahezu täglich etwas Neues zu entdecken. Ein herzliches Danke schön für die tollen Ideen und die ge lungene Gesamtorganisation an Sabi ne Schmitt. Martin Rümmler

Jutta Bohmann Vorsitzende des Referats Frauen, Familie und Gleichstellung

.21

Made with FlippingBook. PDF to flipbook with ease