lehrernrw 3/2025

SCHULE & POLITIK

Fotos: Stadt Erkrath

Am späten Nachmittag des 13. Mai bricht im Schulzen trum Hochdahl in Erkrath ein verheerendes Feuer aus.

Katastrophe,

Hoffnung,

Neubeginn

 Am 13. Mai gehen die Realschule und das Gymnasium Hochdahl in Erkrath in Flammen auf. Beide Gebäude sind nicht mehr zu retten. 1200 Kinder und zwei vielköpfige Kollegien haben ihre schulische Heimat verloren. Doch binnen Stunden rollt eine enorme Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft an. A ls der Anruf kommt, ist Uwe Hei delberg gerade eine Stunde zu hause. Am späten Nachmittag taikanlage das verheerende Feuer ausge löst hat. Als Heidelberg am Unglückort ein trifft, bietet sich ihm ein apokalyptisches  »Ihre Schule ist verloren« Später kommt Erkraths Bürgermeister Chris toph Schultz auf den Schulleiter zu: »Herr

an jenem 13. Mai hatte der Schulleiter der Realschule Hochdahl in Erkrath nach einer Konferenz mit einigen Kolleginnen und Kollegen das Gebäude verlassen. Gegen 16:45 Uhr alarmiert der Hausmeister, der Brandgeruch und Rauchentwicklung wahr nimmt, die Feuerwehr. In Minutenschnelle stehen die benachbarten Gebäude der Re alschule und des Gymnasiums Hochdahl im Vollbrand. Später wird sich herausstel len, dass ein Kurzschluss in der Photovol

Bild. Das Gebäude steht in lodernden Flammen, eine riesige Rauchsäule wälzt sich schwarz und bedrohlich gen Himmel, sie ist kilometerweit zu sehen.

Heidelberg, Ihre Schule ist verloren.« – »Da musste ich erstmal schlucken«, sagt Uwe Heidelberg, der die RSH seit 2017 lei tet. Für ihn, das Kollegium und die Schüle rinnen und Schüler ist die Realschule Hoch dahl nicht nur ein Lern- und Arbeitsort, son dern auch ein Lebensmittelpunkt. »Die Schule ist viel mehr als ein Gebäude«, wird Schülersprecherin Wiam Mansouri in der Rheinischen Post zitiert. Doch die Realschu

Ein Logo spricht Bände …

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