Profil 9/2026

PROFIL // Titel

entierung die Anliegen junger Lehr kräfte diskutiert, gebündelt und in gemeinsame Positionen überführt werden. Darin sehe ich auch künftig eine zentrale Aufgabe: Synergien zwi schen den Landesverbänden zu nutzen, voneinander zu lernen und gemeinsame verbandspoliti sche Positionen zu stärken. Eine lebendige bundesweite Vernet zung hilft uns zugleich dabei, junge Kolleginnen und Kollegen besser zu erreichen und neue Mit glieder für die Verbandsarbeit zu generieren. Ihrem Landesverband. Diese sind personalrätlicher beziehungswei se berufspolitischer Art. Verste hen Sie sich hier als Dienstleister für die Mitglieder? HÜTTER: Der Begri ff „Dienstleister“ ist tatsächlich gar nicht so unpas send. Der Ausschuss der Jungen Philologen Hessen, dem ich vorsit zen darf, befasst sich vorrangig mit den berufspolitischen Anliegen von Studierenden, Lehrkräften im Vor- ? PROFIL: Außerdem haben Sie wichtige Aufgaben in

bereitungsdienst – in Hessen kurz LiV genannt – sowie Junglehrkräf ten. Als Schnittstelle zum Landes vorstand ist es uns besonders wich tig, die Perspektiven dieser Grup pen sichtbar zu machen und wirksam in die Verbandsarbeit einzubringen. Unser Angebot ist dabei sehr kon kret: Wir erarbeiten umfangreiches Informationsmaterial, etwa Bro schüren und Wegweiser zu den verschiedenen Phasen der Lehr kräftebildung. Außerdem bieten wir regelmäßig Webinare mit prakti schen Hinweisen an und stehen als Anlaufstelle für individuelle Fragen und Probleme zur Verfügung. Da- von pro fi tieren letztlich alle jungen Lehrkräfte und diejenigen, die die sen Beruf ergreifen möchten. Darüber hinaus war ich mehrere Jahre stellvertretender Vorsitzender eines Örtlichen Personalrats, also des Personalrats auf Schulebene. Dort habe ich daran mitgewirkt, ganz konkrete alltägliche Anliegen innerhalb eines Kollegiums auf zugreifen, Interessen zu vertreten und gemeinsam tragfähige Lösun gen zu entwickeln. Insofern ver- 

PROFIL: Sie sind mittlerweile Mitglied des DPhV Bundes- vorstands der Jungen Philologen. Wo sehen Sie in diesem wichtigen Gremium Ihre persönlichen Schwerpunkte? HÜTTER: Ein wesentlicher Schwer punkt der Arbeit unseres Bundes vorstands liegt in der inhaltlichen und organisatorischen Planung und Gestaltung unserer Frühjahrs- und Herbsttagungen. Zu diesen Bundes tagungen kommen Delegierte der Jungen Philologen aus allen Landes verbänden zusammen. Unser An spruch als Bundesvorstand ist es, die Tagungen so auszurichten, dass sie für die Teilnehmenden einen konkreten Mehrwert bieten und zugleich Impulse für die Arbeit in den Ländern setzen. Die föderale Struktur unseres Ver bandes ermöglicht eine enge Vernet zung mit den Jungen Philologen aus den anderen Bundesländern. Diese Verbindungen werden nicht nur, aber besonders durch die Bundes tagungen gep fl egt und vertieft. Schon bei meiner ersten Teilnahme 2021 in Leipzig hat mich fasziniert, mit welcher O ff enheit und Zielori- ?

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