Profil 9/2021

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PROFIL: Was kann man machen, wenn man viel am Schreibtisch sitzt?

schiedlich. Der Schlüssel liegt in der Balance zwischen Be- lastung und Belastbarkeit. Ne- ben einem Haltungswechsel in Alltagssituationen empfeh- le ich regelmäßigen Sport, wie Schwimmen, Radfahren, Nordic Walking oder, wenn man daran gewöhnt ist, Jog- gen. Wirklich wichtig ist, dass man sich nicht einmal die Wo- che zwei Stunden lang auspo- wert, sondern lieber dreimal die Woche zwanzig bis dreißig Minuten moderat trainiert. PROFIL: Was kann man prä- ventiv machen? SONNBERGER: Folgende zwei Übungen sind einfach und hilfreich: 1. Stellen Sie sich beim Zähne- putzen morgens und abends nur auf ein Bein – erst auf das eine, dann auf

Whiteboards bieten nur Bild- flächen in fester, unveränder- licher Größe. Jedes Whitebo- ard und jeder Monitor ist von seiner Bilddiagonalen her für genau eine bestimmte Klas- senzimmergröße geeignet – weichen die Raummaße ab, ist das Bild zu groß oder zu klein. Epson Projektoren er- lauben eine stufenlose Ein- stellung der Bilddiagonalen von rund einem Meter (50 Zoll) bis zu rund zehn Metern (500 Zoll). Bei einem interaktiven White- board ist je Unterrichtsfach und Anwendung eine proprie- täre Software nötig. Das be- deutet zusätzlichen War- tungsaufwand. Die hohe Lichtleistung des Projektors EB-L610U (bis zu 6.000 Lu- men) und die WUXGA-Auflö- sung produzieren auch in lichtdurchfluteten Klassen- zimmern ein helles und de- tailreiches, von den hinteren das andere. In dieser Positi- on arbeitet die Tiefenmus- kulatur, welche die Wirbel- säule stabilisiert und Fehl- haltungen entgegenwirkt. 2. Bei leichten Beschwerden oder auch präventiv hilft die Becken-Uhr, welche die Kör- perwahrnehmung und je nach Ausführung die Be- weglichkeit sowie die mus- kuläre Koordination schult. Diese Übung kann in jeder Ausgangsstellung (liegend, sitzend, stehend) ausgeführt werden. Stellen Sie sich vor, auf Ihren unteren Rücken wurde eine Uhr gemalt. Oben die zwölf, unten die sechs. Nun versu- chen Sie einmal die zwölf nach hinten zu drücken und als nächstes die sechs und wieder zurück zur zwölf. So

entsteht eine dynamische Be- ckenkippung und -aufrichtung. Dabei kann die Uhr einmal ganz groß zum Training der Wirbelsäulenbeweglichkeit oder auch ganz klein zum Trai- ning der intermuskulären Koor- dination gestaltet sein. Diese Übung über den Tag verteilt dreimal zwei Minuten durch- geführt hilft dabei, die Haltung zu variieren und dadurch die Rückenmuskulatur zu entlas- ten. PROFIL: Wann sollte man un- bedingt einen Arzt aufsuchen? SONNBERGER: Immer dann, wenn eine Verschlimmerung oder untypische Symptome – wie starke Schmerzen, Übel- keit, Konzentrationsschwierig- keiten, Stolpern, eine Ausstrah- lung des Schmerzes in andere Körperteile, ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl – auftreten. ■

SONNBERGER: Hier empfehle ich, oft die Haltung zu variie- ren, um die Rückenmuskulatur zu entlasten. Hilfreich sind da- bei ein Stehpult oder ein Luft- polsterkissen für den Stuhl. Sollte man gerade nichts an- deres zur Hand haben, kann auch eine Handtuchrolle unter den Sitzhöckern oder im Be- reich des unteren Rückens hel- fen, um die Beckenkippung und damit die Haltung zu ver- ändern. Wichtig ist: Es gibt nicht die eine, richtige Hal- tung für den ganzen Tag, son- dern die Variation und Bewe- gung sind das A und O. PROFIL: Wie viel Bewegung empfehlen Sie? SONNBERGER: Das ist von Mensch zu Mensch unter-

ANZE IGE

Zukunft Lernen Ein Beispiel aus der Praxis

Sitzplätzen aus ein gut er- kennbares Bild. Die 3-LCD- Technologie von Epson liefert Bilder in natürlichen Farben ohne störende Lichtblitze. Die Integration in eine bestehen- de Infrastruktur ist problem- los möglich.

Die Epson Vertriebsmitarbeiter beraten Sie gerne individuell. Vereinbaren Sie gerne einen Termin (vor Ort oder digital) mit Felix Elschner per Mail (Felix.Elschner@epson.de).

Die 18 Unterrichtsräume sind alle mit einem Epson Projektor sowie iPad inklusive apple-TV ausgerüstet und erlauben so einen moder- nen, effizienten Unterricht. Moderne, leistungsfähige und nachhaltige IT-Aus- stattung in einer Schule ist heute wichtiger denn je. Um einen modernen Unterricht zu ermöglichen, nutzt die ‘Grundschule am Entenbach’ in Bingen- Büdesheim Epson Projektoren sowie iPads inklusive apple-TV und neuen Tafeln. Die Schule ist eine Pilot- schule für den Landkreis.

Die Inhalte des iPads oder auch jedes an- deren mobilen Gerätes lassen sich direkt an den Projektor senden und projizieren.

D ie Schule entschied sich für den Einsatz von Pro- jektoren statt Whiteboards aufgrund folgender Vorteile:

Mit Projektoren kann die opti- male Bildgröße individuell den Raumverhältnissen ange- passt werden. Interaktive

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