Profil 7-8/2026
PROFIL // Begegnungen
Dr. Peter Tschentscher zu schätzen, der zu einem Senatsempfang im Rat haus der Hansestadt einlud. L eseförderung ist seit langem ein Herzensanliegen des DPhV. Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing ist beispiels weise die stellvertretende Vorsitzen de der „Stiftung Lesen“. Hier setzt sie sich gemeinsam mit anderen engagiert für das Projekt „Lesestart 1-2-3“ ein. Dabei geht es um frühkind liche Sprachförderung. Susanne Lin Klitzing dazu: „Wer früh liest, versteht die Welt. Wer früh vorliest, ö ff net Türen. Lasst uns diese Türen ö ff nen und nicht schließen!“
Keine Sommerpause für die DPhV-Verantwortlichen Umfangreiche deutschlandweite Aktivitäten der Bundesvorsitzenden und der Landesverbände
36 PROFIL // 7-8/2026 bewährt. Susanne Lin-Klitzing freute sich, erstmalig an deren Kuratoriums sitzung in Hamburg teilnehmen zu dür fen. Das schloss auch eine Begegnung mit Vanessa Bitter ein, die als neue von Walter Tetzloff E rfreulicherweise sind die Sommer monate arm an Gremiensitzungen und wichtigen Entscheidungen an der Spitze des Deutschen Philologenver bands. Das schließt aber eine Wahr nehmung von Terminen nicht aus. Z unächst war ein Glückwunsch fällig. In Herzogenaurauch fand das 61. Bundes fi nale von „Jugend forscht“ statt. Die Bundesvorsitzende Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing lobte insbesondere Neugierde, Durchhaltevermögen und Leistungsbereitschaft der jungen Men schen. Anerkennung verdienen auch das Berliner Käthe-Kollwitz-Gymnasium, das Berufskolleg Rheine sowie das Hans-Seidel-Gymnasium in Hösbach, die von der KMK nominiert wurden und nachhaltige MINT-Förderung betrieben haben. Erwähnt werden muss auch das Geschwisterpaar Viyona und Aarav Singh. Beide besuchen die German International School of Silicon Valley, USA. Sie erhielten den Preis des Bundes präsidenten aus der Hand von Bundes bildungsministerin Karin Prien. Die erst 14 Jahre alten Geschwister hatten nach gewiesen, dass physikbasierte Modelle seltene Proteinvarianten genauer vor hersagen können als die KI. Dass auch den Lehrkräften, die die Preisträger betreut hatten, großer Dank gebührt, versteht sich für den DPhV von selbst. D ie Zusammenarbeit unseres Ver bandes mit UseTheNews hat sich
Geschäftsführerin für die Organisati on tätig ist. Umgang mit Medien im Sinne einer Demokratieförderung ist ein gemeinsames Anliegen. Das weiß auch der Hamburger Bürgermeister
Große Ehre in der Dresdner Frauenkirche Anfang Juli wurden die besten Abiturientinnen und Abiturienten ganz Sachsens feierlich ausgezeichnet – welch besondere Würdigung, welch verdiente Wertschätzung! Stimmungsvoll moderiert von SMK-Referatsleiter Dr. Rainer Heinrich und eingeleitet durch den Pfarrer der Frauenkirche Dresden, Markus Engel hardt, würdigte der Präsident des Landesamtes für Schule und Bildung, Patrick Schreiber, die Leistungen der jungen Menschen. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Philologenverband Sachsen, Thomas Langer, durf te unsere DPhV-Bundesvorsitzende Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing bei die ser besonderen Ehrung dabei sein und jeder und jedem Ausgezeichneten die Meißner Medaille überreichen – eine Auszeichnung, die nicht käu fl ich zu erwerben, sondern dieser besonderen Leistung vorbehalten ist. Sie wünschte allen jungen und klugen Menschen von Herzen alles Gute für die Gestaltung ihres weiteren Lebenswegs – und damit auch für unser aller Zukunft! K urz darauf ging es für sie nach Baden-Württemberg. Dort gestaltete man den Parlamentarischen Abend des Landesverbandes, verbunden mit dem Frühlingsfest. Die Landesvorsitzende Martina Scherer hatte den neu ernannten Kultusminister Andreas Jung eingeladen, den sie mit sieben Forde rungen konfrontierte, die auf eine Stärkung des gegliederten Schulwesens und bessere Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte hinauslief. In Stuttgart fand auch die Sitzung des dbb-Bundeshauptvorstand statt. DPhV Verbandsvertreterinnen und -vertreter aus den Landesverbänden waren mit der Bundesvorsitzenden dabei und diskutierten über die Alterssicherung. Kri tisch wurde die Erhöhung des Renteneintrittsalters gesehen, die Gegenstand
Foto: Langer
der Vorschläge der Rentenkom mission der Bundesregierung ist. Entschieden lehnt der DBB nach wie vor die Einbeziehung der Beamtinnen und Beamten in die Gesetzliche Rentenver sicherung ab. Ein Grundsatz des DBB-Tarifunion gilt unein geschränkt: „Die Rente muss den Lebensstandard sichern – heute und in Zukunft!“
Martina Scherer, Kultusminister An dreas Jung und Susanne Lin-Klitzing Foto: PhV Baden-Württemberg
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