Profil 7-8/2026
PROFIL // Aktuell
Er setzte große Erwartungen in den 10. Altersbericht der Bundesregie rung, der im kommenden Frühjahr erscheinen soll. Ein besonderes Augenmerk kommt seit längerem der Bildung im Alter zu. Vermisst werden allerdings politische Hand lungsoptionen, eher bedauerlich ist das Desinteresse, das o ff ensichtlich auf Seiten der Europäischen Union die sem Thema entgegengebracht wird. Der Referentenentwurf für einen Gesetzesentwurf, den die zuständige Bundesministerin Warken im Bun destag einbringen wird, fi ndet bis lang nicht den ungeteilten Zuspruch des DBB. Hier ergeben sich mögli cherweise noch Ein fl ussmöglichkei ten unserer Dachorganisation, etwa bei den Fragen der Medikamenten preise, der Neufestlegung der P fl e gestufen oder bei dem Entgelt für die privaten p fl egenden Angehöri gen. Eine positive Rückmeldung konnte Dr. Horst Günther Klitzing in drei Punkten geben: Die Präsenz- und Online-Seminare werden weiterhin gut angenommen. Die DBB-Senioren werden künftig auf der europäischen Ebene besser vertreten sein. Klitzing selbst ist jetzt Vorsitzender des CESI, der Senioren vertretung in der EU. In den DBB-Gremien tritt man derzeit intensiv, auch mit einer neuen Kam pagne, dem derzeit populären Beam tenbashing entgegen. Im Rahmen der Länderberichte waren die Broschüren und die zahl reichen Informationsveranstaltun gen ebenso hervorzuheben wie die von Seniorenvertretern durchgeführ ten Reisen. Besonders eindrucksvoll waren dabei die Erfahrungsberichte von Elmar Gunkel (Nordrhein-West falen), der Bildungsreisen nach Spanien, Italien und Griechenland erfolgreich durchgeführt hat.
Wie umgehen mit Gefahren aus dem Netz? Ein Seniorenseminar der DBB-Akademie in Erfurt
30 PROFIL // 7-8/2026 Dieser hat bekanntlich zu einer Zunahme von Hitzewellen, Fluten und Waldbränden geführt. Unerfreu liche Veränderungen in der interna von Walter Tetzloff W enn Edith Krippner-Grimme, die Seniorenbeauftragte des DPhV, zum jährlichen Seniorenseminar einlädt, dann kann sie stets auf eine treue Gruppe von interessierten Seniorenbeauftragten aus den Bundesländern zählen. So war es auch in diesem Frühsom mer in der thüringischen Hauptstadt. Das Seminar befasste sich mit Betrug und fragwürdigen Angeboten digitaler Art, die sich insbesondere an ältere Menschen wenden – häu fi g zu deren – nicht allein fi nanziellem – Nachteil. Doch das sollte nicht das einzige große Thema des Seminars sein. Welche Selbstvorsorge gegen Katastrophen und Krisen jeglicher Art sind sinnvoll, machbar und gege benenfalls unterstützenswert? Es war zunächst Aufgabe der Teil nehmerinnen und Teilnehmer, ihre eigenen Vorschläge und die ihres Landesverbands aufzuschreiben und zur Diskussion zu stellen. Dieser Aus tausch stellte aber nur einen Anfang dar, der durch externen Sachver stand ergänzt wurde. So referierte Martin Wolter vom Technischen Hilfswerk Sachsen-Thüringen zum Thema „Krisen – Kriege – Katastro phen“. Er blickt auf eine große Zahl von Einsätzen des THW und der Feuerwehren in Mitteldeutschland zurück und schlug zur Erklärung auch einen Bogen zum Klimawandel.
Foto: Akhtar
Foto: Akhtar
Dr. Horst Günther Klitzing,
Edith Krippner Grimme, DPhV-Senioren- beauftragte
dbb-Senioren beauftragter
tionalen Ordnung könnten ihr Übri ges tun, um die Einsätze der genann ten Einrichtungen künftig noch not wendiger werden zu lassen. Wäh rend der Katastrophenschutz eine Aufgabe der Länder ist, ist für die militärische Verteidigung der Bund, aber gegebenenfalls auch das Nord atlantische Verteidigungsbündnis zuständig. Unter dem Zivilschutz versteht man den Schutz der Bevöl kerung vor kriegsbedingten Gefah ren. Die zuständige Bundesbehörde ist in diesem Fall das Bundesamt für Bevölkerungs- und Katastrophen schutz. Eine verdienstvolle Vorreiter rolle bei der Implementierung des Zivilschutzes in Schulen kann dem Land Baden-Württemberg zugespro chen werden. Als Referent zum Thema „Internet – Gefahr und Betrug“ wurde Prof. Dr. Horst Heineck eingeladen. Dessen Vortrag fi ndet sich komplett auf sei ner Homepage. Wie in jedem Jahr war auch diesmal der Vorsitzende der Bundessenio renvertretung des DBB, Dr. Horst Günther Klitzing, gern gesehener Gast der Veranstaltung.
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