Profil 7-8/2026

PROFIL // Aktuell

Eine engagierte Diskussion der Teilnehmerinnen und Teilnehmer schloss sich dem Impulsvortrag an. Die Delegierten der Fachgewerk schaften DPhV, der Berufsbildner und des Realschullehrerverbandes sowie der Katholischen Erzieher gemeinschaft waren aber noch aus einem anderen wichtigen Grund nach Berlin gekommen. Es tagte der DL-Bundeshauptsausschuss. Der DL-Präsident Stefan Düll gab anfänglich seinen Bericht über die Arbeit in der abgelaufenen Amts periode ab. So sprach er auch über die KI-Auswirkungen auf Schulen und die Lehrerausbildung in Deutschland und plädierte wie auch schon der zitierte Referent Florian Nuxoll für eine Anstren gungskultur. Sorgen bereitete Stefan Düll die zu beobachtende Zunahme von Ge- walt an unseren Schulen. Diese trete verbal, körperlich oder in Gestalt von Vandalismus hervor. Der Sprachförderung an den Schu len müsse eine Sprachstandserhe bung vorausgehen, wie sie einige Bundesländer, wenn auch noch nicht alle, bereits praktizierten. Abschließend dankte Stefan Düll seinen Mitstreiterinnen und Mit streitern im DL-Präsidium für ihre loyale Unterstützung sowie seiner langjährigen Geschäftsführerin Anne Schirrmacher für ihre profes sionelle Arbeit innerhalb und außerhalb des Büros. Bei den anschließenden Wahlen des Präsidenten und des Schatz meisters gab es ein klares Ergeb nis: Stefan Düll, der für eine erneu te Wahlperiode kandidierte, erhielt 24 von 25 Stimmen (1 Enthaltung),

Auf Wiedersehen, Andrea Hennig  Verdiente und geschätzte Sekretärin im Deutschen Philologenverband geht in den Ruhestand  Annett Thiele steht für Kontinuität – Wiebke Bertram – eine neue Kraft mit pädagogischer Erfahrung

von Walter Tetzloff E s ist noch gar nicht so lange her, da musste sich der Deut sche Philologenverband von sei ner Geschäftsführerin Gabriele Lipp trennen. Sie trat in den Ruhe stand, und gottlob mussten wir sie nicht ganz vermissen, sie bleibt uns bei der Vorbereitung von Ver bandsverö ff entlichungen erhalten. Friedrich Pohl übernahm die Geschäftsführung und ist inzwi schen allen Funktionsträgern gut bekannt. Nun müssen wir in diesem Sommer wieder einen Wechsel vermelden. Und wieder fällt der Abschied schwer. Andrea Hennig war eine Sekretärin, wie jeder Arbeitgeber sie sich nur wün schen kann. Ihre Zuständigkeiten umfassten einen umfangreichen Schriftverkehr mit Landesverbän den und politischen Entschei dungsträgern, Glückwunschkar ten und Hotelbuchungen. Frau Hennig konnte alles und war dabei die Zuverlässigkeit in Person. Die Bundesvorsitzende betonte deswegen auch das Qualitätsbewusstsein von Andrea Hennig und ergänzt zutre ff end: „Selbst in stressigsten Phasen behielt Frau Hennig immer einen kühlen Kopf (und ihre Herzlich keit) und hielt so insgesamt drei

DPhV-Vorsitzenden stets den Rücken frei.“ An dieser Stelle muss jetzt Annett Thiele erwähnt werden. Beinahe 25 Jahre haben die beiden Damen in der Berliner Geschäftsstelle zusammengearbeitet, kollegial, vertrauensvoll und hochkom petent, ein Umstand, den beson ders wir ehrenamtlich Tätigen und die Kolleginnen und Kollegen in den Ländern zu schätzen wis sen. Frau Thiele ist es also, die für Kon tinuität sorgt, und an ihrer Seite ist seit dem 1. Juli dieses Jahres Wieb ke Bertram, die wir willkommen heißen dürfen. Frau Bertram kenn zeichnet eine besondere Bezie hung zur Pädagogik. Sie blickt auf eine Tätigkeit als Lehrerin zurück. Sie unterrichtete zuletzt Deutsch am Collége Albert Camus im fran zösischen Rosny-sous-Bois. Wir freuen uns auf die Zusammen arbeit mit Frau Bertram, die im letzten Monat begonnen hat. Der Deutsche Philologenverband dankt Andrea Hennig ganz herz lich für die langjährige treue Arbeit und wünscht ihr alles erdenklich Gute für den gerade begonnenen neuen Lebens abschnitt. 

und als Schatzmeister wurde Dominik Berdien einstimmig wiedergewählt.

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