Profil 7-8/2026
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PROFIL // DPhV-Standpunkte
Die Kommissionsvorschläge sehen vor, Privathandys an Grundschulen und bis einschließlich Klasse 7 bundesweit einheitlich zu untersagen und dies in den Schulgesetzen zu verankern. Ab Klasse 8 sollen Schulen unter Beteiligung der Schülerinnen und Schüler verbindliche Nutzungskonzepte erarbeiten. Der DPhV hat diese Regelung seit Jahren angemahnt!
Expertenkommission bestätigt DPhV-Positionen: Jetzt müssen zeitnah verbindliche Maßnahmen folgen Tech-Konzerne gesetzlich scharf und europäisch bindend in die Haftung nehmen Schule kann und darf nicht allein stehen
Der Deutsche Philolo genverband begrüßt die heute verö ff ent lichten 56 Hand lungsempfehlungen der Expertenkom mission „Kinder- und
gabe kann nicht allein von Schule gelöst werden, sie muss und kann nur gesamtgesellschaftlich geschul tert werden. DPhV-Bundesvorsitzende Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing: „Diese Hand lungsempfehlungen sind ein starkes und ho ff nungsvolles Signal. Was Lehrkräfte täglich erleben und was wir als DPhV seit Langem benennen, ist nun wissenschaftlich fundiert und politisch adressiert: Kinder und Jugendliche brauchen klare Rah menbedingungen, nicht nur Selbst
verantwortung, an die appelliert und die ihnen zugemutet wird, wäh rend Plattformanbieter ihre Auf merksamkeit professionell triggern und davon pro fi tieren.“ Daher begrüßt der DPhV besonders, dass die Kommission den Grundsatz „Safety by design und by Default“ konsequent verankern will: Für Social-Media-Accounts Minderjähri ger sollen keine algorithmischen Feeds, keine personalisierte Wer bung und keine suchtverstärkenden Funktionen oder manipulativen
Pressemitteilung vom 24. Juni
12 PROFIL // 7-8/2026 DPhV seit Jahren fordert: Schutz, Befähigung und Teilhabe von Kin dern und Jugendlichen müssen als Einheit gedacht werden – diese Auf Jugendschutz in der digitalen Welt“ ausdrücklich und mit großer Zustim mung. Die Empfehlungen bestätigen in wesentlichen Punkten, was der
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