Profil 5/2026
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PROFIL // aus den Ländern
PhV Rheinland-Pfalz:
Zum Start der Koalitions- verhandlungen: Bessere Bildung jetzt !
Der Philologenver band Rheinland-Pfalz fordert von einer zukünftigen Landes regierung eine klare bildungspolitische Kehrtwende hin
Rücknahme des Verbots
kleinere Klassen und Kurse, gezielte Sprachförderung für Kinder schon vor der Einschu lung mit verp fl ichtendem und regelmäßigem Kitabesuch, systematisch aufeinander auf bauende Sprachkurse für zuge wanderte Schülerinnen und Schüler, A 14 als Einstiegsamt für Gymna siallehrkräfte sowie verbesserte Beförderungsmöglichkeiten: Eine einseitige Anhebung im Grundschulbereich würde für Realschul- und Gymnasiallehr kräfte aufgrund des späteren Berufseinstiegs einen Nachteil beim Lebenseinkommen in fünfstelliger Höhe bedeuten. Es müssen daher alle Bereiche gleichzeitig angehoben werden: A 13 Z für Realschullehrkräfte, A 14 als Einstiegsamt für Gym- nasiallehrkräfte sowie weitere Beförderungsmöglichkeiten in
Pressemitteilung vom 10. April
unangekündig ter Hausauf gabenüberprü fungen,
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Abscha ff ung des kostspie ligen Bürokra tiemonsters Schulbuchaus leihe, Wiedereinführ
30 PROFIL // 5/2026 Klasse 5, der zweiten ab Klasse 7 (mit der Möglichkeit für Ausnah meregelungen an G8 und alt sprachlichen Gymnasien), klare Regeln für die Verwendung von Smartphones und Co. in der Schule, zu echter Bildungs- und Leistungs gerechtigkeit. Landesvorsitzende Cornelia Schwartz betont: „Viele unserer Vorschläge sind leicht und kostengünstig umsetzbar, würden aber entscheidend zur Verbes serung des Bildungssystems bei- tragen.“ Sechs Maßnahmen, die kurzfristig und kostene ffi zient umgesetzt werden könnten: Wiedereinführung der verp fl ich tenden Grundschulempfehlung, mehr Durchlässigkeit im Schul system durch Einführung der ersten Fremdsprache erst ab
Cornelia Schwartz,
Vorsitzende des PhV Rheinland Pfalz
ung des Sitzenbleibens auch an Integrierten Gesamtschulen in den Klassen 5 bis 9 und integra tiv arbeitenden Realschulen plus, so dass Kinder nicht wei terhin trotz großer Lücken ein fach in den Jahrgangsstufen hochrücken, um dann festzustel len, dass sie ihre Lücken gar nicht mehr schließen können. Darüber hinaus fordert der Verband: eine Rückkehr zum 24-monati gen Gymnasialreferendariat, eine Rückkehr zum echten neun jährigen Gymnasium statt G 8 ¾,
ausreichender Zahl und ein Anheben der Besoldung für Schulleitungen in allen Lehr ämtern.
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